Das Weiterbildungsinstitut des Lern-Planeten

Systemisch-interkulturelle Supervision

Diese zweijährige berufsbegleitende Aufbauweiterbildung richtet sich an TeilnehmerInnen, die bereits eine Weiterbildung in systemischer Beratung abgeschlossen haben.
Die Unterrichtseinheiten widmen sich zu 60% systemischen und 40% interkulturellen Inhalten. Sie beginnt jährlich und umfasst 550 Unterrichtseinheiten. Diese beinhalten Theorie und Methodik, systemisch-interkulturelle Supervisionspraxis, systemisch-interkulturelle Lehrsupervision, berufsrelevante Selbstreflexion und Intervision in der Peergroup sowie ein Abschlusskolloquium

 

Eingangsvoraussetzungen für den Systemisch-interkulturellen Supervisor sind:

  1. Zugang A)
    Hochschulabschluss und Abschluss einer DGSF-/SG-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung / Therapie / Coaching / Organisationsentwicklung“
    oder
    Hochschulabschluss und Abschluss einer anderen curricular aufgebauten Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution, Umfang mind. 300 UE von DozentInnen angeleitete Präsenzstunden, als auch eine systemische, curricular aufgebaute Fortbildung mit einem Umfang von mind. 120 UE von DozentInnen angeleiteten Präsenzstunden.
    oder
    Zugang B)
    ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 5-jährige Berufstätigkeit und Abschluss einer DGSF-/SG-anerkannten Weiterbildung „Systemische Beratung / Therapie / Coaching / Organisationsentwicklung“.
  2. Möglichkeit zur Umsetzung von Systemischem Coaching während der Weiterbildung.

Die Zertifizierung „Systemische Supervision (DGSF)“ ist beantragt. In 9 Modulen und einer konstanten Lerngruppe von 20 Teilnehmer*innen wird interkulturelle Supervisionsarbeit für Einzelne, Gruppen, Teams, Institutionen und Organisationen gelehrt und gelernt.

Unsere Lehrbausteine beinhalten alle grundlegenden Kompetenzen und fachlichen Standards nach dem Curriculum der Richtlinien der DGSF. Die Besonderheit dieser Weiterbildungsmaßnahme ist die Interkulturalität.

Neben den Theorien und Grundlagen der Supervision geht es auch um Theorien und Grundlagen der Kulturalität / Interkulturalität und wie diese in arbeitsweltlichen Kontexten wirksam sind.
In den Selbsterfahrungsanteilen wird die eigene Kulturalität reflektiert. Supervisorische Kompetenzen werden angeeignet durch praktisches Einüben und Demonstration supervisorischer Tätigkeit, durch Simulationseinheiten zur Entwicklung supervisorischen Basisverhaltens im System und durch Live-Arbeit mit Supervisionssystemen wird der eigene Lernprozess supervisorischen Verhaltens und Handelns stabilisiert.

 

Zielgruppe

Zugelassen sind SozialarbeiterInnen, BWL’er, VWL’er, Theologen, Juristen, SozialpädagogInnen, Dipl. PädagogInnen, Dipl. PsycholgInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen, und Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung, Erzieherinnen mit mind. mindestens 5-jähriger Berufserfahrung oder Berufstätigkeit, die soziale und methodische Kompetenzen für Supervisions- und Führungsaufgaben erfordern.

 

Infoabende:

  • 25. Juni 2019, 18:00 Uhr in Wiesbaden
  • 25. September 2019, 17:00 Uhr in Ludwigshafen
Termine:
12. Dezember 2019,
09:00 bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wiesbaden
Leitung:
Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer,
Dr. Julia Strecker
Kosten:
6000,- € (24 x 250,- €)
Förderung:
Über das Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Über die Bildungsprämie ist eine Förderung von 500,- € möglich.
mehr zum Förderangebot.

Anmeldeformular

Wenn Sie sich für die berufsbegleitende Weiterbildung Systemisch-interkulturelle Supervision anmelden möchten, füllen Sie einfach dieses Formular aus, und unsere Mitarbeiter werden Sich in Kürze bei Ihnen melden.